Der Weihnachtsmann und der EHC!
Es war ein schöner Wintertag im Dezember, es war kurz vor Weihnachten!
 
Die Kinder des EHC 80 waren mal wieder fleißig am trainieren in der Arena.
Alle freuten sich schon auf das Ende des Trainings, denn danach sollte die Weihnachtsfeier stattfinden.
 
Das Besondere war der Weihnachtsmann sollte vorbeikommen und noch ein geheimer Ehrengast. Die Kinder waren voller Vorfreude und wollten schon gar nicht mehr trainieren.
Aber unser lieber Stephan dachte gar nicht daran das Training zu beenden. Nein noch nicht, eher gab ́s noch ein paar Stickhandlingübungen und die Kinder stöhnten.
 
Johannes wurde langsam sauer:“Ich hab keine Lust mehr und will endlich was essen!“ Auch Ria quengelte und fragte Karin:“Wie lang haben wir noch Training?“ „Bis es aus ist.“ war die trockene aber lächelnde Antwort.
 
Währendessen fing es draußen an zu schneien. Aber nicht nur ein wenig, sondern richtig dicke Schneeflocken und es dauerte nicht lang und alles war weiß und sah gleich aus.
Genau zu dieser Zeit war ein großer, bärtiger Mann im roten Mantel und mit einem großen schweren Sack auf dem Weg zur Arena. Und wisst ihr wer das war? Genau der Weihnachtsmann!
 
Vor lauter Schneegestöber konnte er gar nicht richtig sehen. Die Arena verschneit, der Weihnachtsmann blind vor Schnee. Und er lief und lief immer weiter geradeaus. Wo war nur die Arena, die Kinder warteten doch bestimmt schon auf ihn.
 
Plötzlich wurde es rutschig, er kam ins straucheln und WUTSCH.. landete er auf seinem Po!
Huch ist das rutschig hier, wo bin ich nur?! Der Weihnachtsmann versuchte aufzustehen, rutschte aber immer wieder aus und fiel auf die Nase.. Autsch… das tat weh! Kennt ihr das noch? Alles ist so glatt und die Füße rutschen einfach immer wieder weg. Wo ist unser Weihnachtsmann nur gelandet. Genau er ist auf dem Eis.
Aber wo haben wir denn Eis außer in der Arena? Tatsächlich der Dutzendteich ist zugefroren. Und unser lieber Weihnachtsmann ist doch wirklich an der Arena vorbeigelaufen und auf dem Dutzendteich gelandet. Der Arme.
Gut für euch ist das kein Problem, ihr könnt ja alle Schlittschuh laufen. Aber unser Weihnachtsmann hat das nie gelernt. Da saß er nun und kam nicht vom Fleck. Wie sollte er nur je die Kinder des EHC 80 erreichen?
 
Zwischenzeitlich stand ein frierender, eingeschneiter Pucki, unser Ehrengast vor der Arena und wartete: „Wo bleibt nur der Weihnachtsmann, der müsste doch schon längst da sein! Mir ist kalt!!“ dachte sich Pucki zitternd. Aber weit und breit war nichts von ihm zu sehen.
Nach 5 weiteren kalten Minuten entschloss sich Pucki dazu, sich auf die Suche zu machen. Er lief im dichten Schneegestöber den ganzen Weg um die Arena herum. Leise hörte er Hilfeschreie. Wie gut dass Tiger ein so gutes Gehör haben. „Wo kommen die denn nur her?“ dachte sich Pucki, kniff die Augen zusammen und suchte die Gegend ab. Langsam wurde der Schneefall weniger und er konnte auf dem zugefrorenen Dutzenteich etwas Rotes erkennen. Pucki spitzte die Ohren, die Hilfeschreie kamen eindeutig von diesem Punkt.
 
Wie gut das Pucki immer seine Schlittschuhe dabei hatte. Schnell zog er sie sich an und fuhr so schnell wie ein Pucki nun mal fahren konnte zu dem roten Punkt. Je näher er dem roten Punkt kam, umso klarer wurde es. Da ist der Weihnachtsmann!!
 
Der arme Weihnachtsmann sah ziemlich ramponiert aus. Bei jedem Versuch auf dem rutschigen Eis aufzustehen, fiel er wieder auf die Nase.
 
„Mensch Weihnachtsmann, was macht du denn hier auf dem Dutzendteich? Wir warten doch schon auf dich. Komm lass uns gehen.“ Pucki überlegte sich wie er dem Weihnachtsmann helfen konnte. Habt ihr eine Idee?
 
Genau, für Pucki war ganz klar. Der Weihnachtsmann brauchte Schlittschuhe. Dieser überlegte kurz, da war doch tatsächlich was in seinem Sack. Wie gut das er nicht nur Geschenke für die Kinder dabei hatte, nein auch unsere Trainer bekamen etwas geschenkt. Und die neuen Schlittschuhe für Karin passten dem Weihnachtsmann perfekt. Pucki half ihm dabei sie anzuziehen. Ist ja am Anfang nicht so wirklich einfach, das wisst ihr ja selbst. Vorsichtig half Pucki dem Weihnachtsmann beim Aufstehen und zeigte ihm wie man sich auf den Schlittschuhen richtig bewegte. Natürlich war der Weihnachtsmann nicht so gut wie ihr, aber nach einer guten halben Stunde schaffte er es mit Puckis Hilfe an den Rand des Dutzendteichs zu kommen. Pucki holte noch schnell den großen schweren Sack vom Eis, der Weihnachtsmann packte Karins Schlittschuhe wieder mit hinein und gemeinsam machten sie sich auf dem Weg zur Arena.
 
Die lieben Kinder des EHC ́s waren nämlich schon längst mit dem Training fertig. Geduscht und umgezogen warteten sie nun voller Sehnsucht auf den Weihnachtsmann. Langsam wurden sie unruhig.
 
„Maik, wann kommt den endlich der Weihnachtsmann?“ fragte Benedikt. „Marco, wer kommt denn noch mit?“ wollte Louis wissen. „Sven, dürfen wir schon was naschen?“ war eine der häufigsten Fragen. Ja auch unsere Betreuer waren etwas ratlos.
 
Plötzlich war etwas zu hören. Die Tür der Arena ging auf, die kalte Luft zog rein. Die Kinder waren schlagartig still. Und da kam doch tatsächlich ein ziemlich ramponierter, eher weiß als rot, vor Kälte zitternder Weihnachtsmann herein. Und neben ihm ein großer Schneetiger, ach nein, das war ja Pucki. Der lies den schweren roten Sack erstmal runterplumpsen. Und die ersten Kinder klebten direkt an ihm. Die Freude war rießig, endlich waren sie da!
 
Der Weihnachtsmann setze sich erschöpft hin und erzählte den Kindern seine abenteuerliche Geschichte. Während er sich bei einem heißen Kakao und ein paar Lebkuchen wieder auftaute, verteilte Pucki zur großen Freude der Kinder die Geschenke. Auch Victor und Karin freuten sich über ihre neuen Schlittschuhe. Und Karin war glücklich dass ihre dem Weihnachtsmann so gut geholfen hatten. Auch wenn sie jetzt erstmal trocknen mussten.
 
Nachdem alle Geschenke ausgepackt und betrachtet waren, der Kakao getrunken und alle Plätzchen und Lebkuchen gefuttert waren, gingen alle zusammen aufs Eis und gaben dem Weihnachtsmann noch etwas Unterricht.
Und wenn sie nicht nach Hause gegangen sind, dann fahren sie noch immer. ENDE
Autoren: Susi Mörsberger & Marco Strigl